Natur- Museum (09.03.2011)

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im Natur- Museum in 19399 Goldberg, Müllerweg 2 [Amt Goldberg-Mildenitz]

 

 

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"Welch herrliches Helldunkel"

Goldberg, den 15.01.2011
Vorschaubild der Pressemittteilung

(Goldberg) Im Natur-Museum Goldberg ist ab Montag, 17. Januar, die Sonderausstellung "Die Frühzeit der Photographie in Mecklenburg - Welch herrliches Helldunkel" zu besichtigen. Anhand von Ausstellungstafeln, die das Goldberger Museum als Leihgabe vom Freilichtmuseum Schwerin-Muess bekommen hat, wird die Geschichte und Entwicklung der hiesigen Fotografie von 1839 bis etwa 1930 nachgezeichnet.
Eine der Tafeln zeigt zum Beispiel eine Dokumentation über den Goldberger Fotografen Ludwig Gustav Kleffel, der als Pionier der Fotografie gilt: Kleffel, der eigentlich Kaufmann war, betrieb als einer der ersten in Deutschland ein "Photgraphisches Lehrinstitut", um sein Wissen über Lichteinfall, belichtete Platten und die Camera obscura an seine Schüler weiter zu geben. Außerdem verfasste Kleffel mit seinem "Handbuch der praktischen Photographie" ein international anerkanntes Lehrwerk, das auch ins Englische und Französische übersetzt worden ist.
Aber nicht nur die Dokumentationstafeln sind sehenswert in Goldberg: Roswitha von Pich Lipinski, Leiterin des Goldberger Museums, hat gemeinsam mit ihren beiden Mitarbeiterinnen Silke Eggert und Erika Wawrzin weitere Schätze der Fotografie zusammengetragen. Zu sehen gibt es ledergebundene, historische Fotoalben, viele alte Fotografien von Menschen und Bauwerken aus der Region sowie eine Sammlung von geschichtsträchtigen Fotoapparaten. Besonders freuen sich die Museumsbetreiber über ein Stück: Eine Daguerreotypie aus dem Jahr 1845 von Margarethe Ulrike Wilhelmine von Weltzien, einer Klosterdame aus Dobbertin. "Wir sind stolz, dass wir diesen Schatz haben. Daguerreotypien, also die Vorläufer der Fotografien, gibt es heute nämlich nur noch sehr selten", schwärmt Silke Eggert.
Die Fotoausstellung im Natur-Museum wird offiziell am kommenden Montag um 14 Uhr im Müllerweg 2 eröffnet. Alle Interessenten sind zu der Vernissage eingeladen. In die Geschichte der Fotografie kann sonst immer zu den Öffnungszeiten des Museums (montags von 10 bis 14 Uhr; dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 16 Uhr; sonntags von 12 bis 16 Uhr) eingetaucht werden.

 

Franziska Sanyang

 

(Foto: Schätze der Fotografie: Museumsleiterin Roswitha von Pich Lipinski mit einem historischen Lederalbum und einer alten Fotografie. / Franziska Sanyang)

 

Quelle: www.svz.de

 
 

 

 

Wir bedanken uns bei der Museumsleiterin Roswitha von Pich Lipinski für die Fotos.

Foto vom Album: Natur- Museum
Foto vom Album: Natur- Museum
Foto vom Album: Natur- Museum
Foto vom Album: Natur- Museum
Foto vom Album: Natur- Museum
Foto vom Album: Natur- Museum
Foto vom Album: Natur- Museum
Foto vom Album: Natur- Museum
Foto vom Album: Natur- Museum
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Foto vom Album: Natur- Museum
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