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Techentin

Gemeindezentrum in 19399 Techentin

Die Gemeinde Techentin gehört zum Amt Goldberg – Mildenitz und liegt in der Bundesrepublik Deutschland, im Herzen von Mecklenburg – Vorpommern.

Die Gemeinde Techentin ist eine Gemeinde zum Leben und investieren.

712 Einwohner [Stand: 30.09.2015] hat die Gemeinde Techentin.
 

Das Gemeindegebiet hat eine Größe von 4.142 ha. Neben dem Ort Techentin gehören auch die Ortsteile Augzin, Below, Hof Hagen, Langenhagen,Mühlenhof und Zidderich zur Gemeinde.

1219 wurde Techentin erstmals erwähnt. Techentin war der südlichste Ort des Klosters Sonnenkamp (Neukloster) und blieb bis zur Reformation in seinem Besitz. Danach wurde das Dorf dem Landesherren unterstellt. Es war und blieb ein reines Bauerndorf, in dem bis zu 26 Höfe existierten. Seit dem 13.Jahrhundert war Techentin auch zentraler Kirchenort für vier Dörfer der Umgebung und für Below mit einer Filialkirche. Seit 1898 befand sich in Techentin eine Molkereigenossenschaft, welche 1905 eine eigene Molkerei zur Verarbeitung der Milch aus den Nachbardörfern errichtete. Erst nach 50 Jahren wurde sie stillgelegt. 1960 zog für 20 Jahre eine Zentralschule in dieses Gebäude ein, welches heute als Gemeindezentrum dient.

Augzin wurde 1296 erstmals erwähnt. Das Bauerndorf Augzin wurde durch die Herren von Below gegründet, die aber wie der Landesherr bald ihren Anteil an das Kloster Neuenkamp verkauften. Die auf 15 Bauernstellen ansässigen Klosteruntertanen wurden nach dem Rückkauf durch den Landesherren 1455 Dominalbauern. Vor dem Dreißigjährigen Krieg waren im Dorf sieben Bauern, nach 1649 nur noch vier ansässig. Im 18.Jahrhundert waren es wieder sieben, danach bis 1950 betrug die Zahl sechs. Inzwischen hatten sich im Dorf fünf Büdner und 13 Häusler angesiedelt. Einige von ihnen waren nebenbei Handwerker wie Weber, Schneider, Schmied, Radmacher, Tischler, Schuhmacher oder Krüger. 1952 verließen fünf Bauernfamilien ihre Höfe und gingen nach Westdeutschland. Die herrenlosen Gehöfte wurden zu einem Örtlichen Landwirtschaftsbetrieb (ÖLB) vereinigt. 1956 schloss sich der ÖLB mit sieben Neubauern aus Mühlenhof zu einer LPG zusammen, die sich wegen der hügeligen Feldmark den Namen „Bergland“ gab. 1990 wurde diese aufgelöst.
 

 

Below wurde um die Mitte des 13.Jahrhunderts durch die Ansiedlung deutscher Bauern gegründet. Das Dorf wurde um zwei Teiche herum als Angerdorf errichtet, welches mit seinen Grundstrukturen bis zur Bildung der LPG 1956 im Wesentlichen bestehen blieb. Der Gebäudebestand spiegelt diese Entwicklung noch heute wieder, wenn auch im Laufe der Jahrhunderte Büdner, Häusler, Handwerker, eine Molkerei, eine Schule u.a. hinzukamen.  

 

Langenhagen wird 1319 als „Techentinerhagen“ erstmals urkundlich erwähnt. Den Namen erhielt der Ort erst im 18.Jahrhundert. Das Besondere an Langenhagen ist der See, um den das Dorf angelegt wurde. Im Mittelalter war Langenhagen ein Bauerndorf mit 16 Hufen. Die Bauern hatten die Ackerflächen hinter ihrem Gehöft, wie es in Hagendörfern üblich war. Mangel gab es jedoch an Grünland, das man in mehreren Etappen durch Ablassen des Sees gewann. Durch den Ausbau eines tiefen Grabens wurde der See zwischen 1786 und 1794 abgelassen und später trocken gelegt. Ab 1924 unterstützte ein Schneckenschöpfwerk diesen Prozess. Im 19.Jahrhundert gab es zehn Bauern im Dorf, daneben wurden acht Büdner und 11 Häusler angesiedelt. Sie betrieben die Landwirtschaft im Nebenerwerb.

Nach 1989 wurde die Entwässerung des Feuchtgebietes eingestellt und es bildete sich sehr schnell eine Wasserfläche heraus. Seit 1996 ist dieses 150 ha große Areal Naturschutzgebiet. Das Naturschutzgebiet „Langenhägener Seewiesen“ besitzt mit seinen ausgedehnten Flachwasserbereichen, artenreichen Feuchtwiesen, Schilf-, Röhricht-, Seggen- und Binsenbereichen, Schlickbänken und Trockenrasengesellschaften eine überregionale Bedeutung als Brut-, Rast- und Nahrungsplatz für Wasservögel.

Für Vogelkundler sind die Langenhägener Seewiesen und die Flächen im Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide ein wahres Paradies.

Das Naturschutzgebiet „Langenhägener Seewiesen“ zählt zu den größten Binnenrastplätzen für Kraniche in der Bundesrepublik Deutschland. Jedes Jahr sammeln sich im Naturschutzgebiet bis zu 3.500 Kraniche. Die Kraniche – „Vögel des Glücks“ ziehen die Menschen aus Nah und Fern magisch an.

Für die Erhaltung des Naturschutzgebietes setzt sich der Förderverein „Langenhägener Seewiesen“ e.V. ein. Direkt am Naturschutzgebiet befindet sich das Schullandheim in der Naturkontaktstation „Langenhägener Seewiesen“, welches durch seine Lage, mitten in der Natur ungeahnte Möglichkeiten bietet.

Mit der Gründung des Dorfes Langenhagen existierte der ritterschaftliche Hof Hagen. 1790 war Hof Hagen ein Domanialgut, es gehörte dem Landesherren. Das etwa 200 ha große Gut wurde im Laufe der Jahre von unterschiedlichen Pächtern bewirtschaftet. Ende des 19.Jahrhunderts wurde es in einen Erbpachthof umgewandelt. Im Dorf, das im Wesentlichen aus dem Gutshof und den Gutskaten bestand, lebten zu dieser Zeit etwa 50 Menschen. Nach 1945 wurde der Gutsbesitzer enteignet und das Land an Neubauern verteilt. Heute besteht das Dorf aus den Resten des Gutshofes, aus den ehemaligen Katen und einigen Neubauernhäusern.
 

 

Die urkundliche Erstnennung von Mühlenhof ist nicht bekannt, könnte aber wahrscheinlich 1429 gewesen sein, als die Familie HAGENOW ihren Besitz dem Kloster Dobbertin verkaufte. Die Anlage einer Wassermühle ist vielleicht der Anlass zur Ortsgründung gewesen. Unbekannt ist, ob es ein Bauerndorf oder gleich ein Hof war. Durch den Dreißigjährigen Krieg wurde Mühlenhof zerstört. Um 1700 entstand ein Meierhof. Von 1745 bis 1760 existierte etwa 1 km östlich des Dorfes eine Glashütte, durch deren Produktion größere Flächen von Gehölzen befreit und dann urbar gemacht wurden. Der Glasmacher bewohnte und bewirtschaftete den neuen Mühlenhof. Zum Beginn des 18.Jahrhunderts lebte eine Familie auf dem Hof, am Ende des Jahrhunderts waren es 55 Personen. Zum Ende des 19.Jahrhunderts entstanden das Gutshaus und eine Reihe der Wirtschaftsgebäude. 69 Personen bearbeiteten fast 400 ha des Klostergutes. Mit der Bodenreform wurde das Land an 35 Neubauern verteilt, von denen sich 14 Häuser bauten. 

 

Zidderich wurde Mitte des 13.Jahrhunderts, südlich des Dobbertiner Sees von den Brüdern DE BELOWE gegründet. Eine Kirche wurde gebaut, welche etwa 500 Jahre Bestand hatte. Im 14. und 15.Jahrhundert gehörte Zidderich zum Kloster Neuenkamp im heutigen Vorpommern, ging aber 1455 nach Mecklenburg zurück.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg sollen noch fünf Personen in Zidderich gelebt haben. In den 1660er Jahren wurde an der Stelle des heutigen Dorfes ein neuer „Bauhof“ gegründet, welcher nach und nach ausgebaut wurde. So gab es über mehr als 100 Jahre die Dörfer Alten und Neuen Zidderich. Anfang des 19.Jahrhunderts verschwand das alte Dorf. Der neue Hof entwickelte sich zu einem dominalen Pachtgut. 1870/71 wurden mehrere Wohn- und Wirtschaftsgebäude neu errichtet. Durch die Bodenreform 1945 erhielten 91 Familien, welche sich z.T. neue Häuser bauten, eigenes Land. Vom Gutshof ist nichts mehr erhalten. Aber das ehemalige Gutsdorf erkennt man an den erhalten gebliebenen Katen in der Lindenstraße.


In hervorragender Weise hat die Gemeinde Techentin es geschafft, das Geschenk der Natur als wertvolle Entwicklungschance zu nutzen.
Traumhaft ist das unerschöpfliche Grün der Wiesen und Wälder, welches das Bild der wunderschönen Landschaft prägt, indem die historischen Gebäude eingebettet sind. Das prägende Naturschutzgebiet „Langenhägener Seewiesen“ und die Flächen im Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide runden das harmonische Bild ab. Die Gemeinde bietet jedem Erholungssuchendem eine Fülle abwechslungsreicher, landschaftsgebundener Freizeiterlebnisse. Für die Gemeinde Techentin ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

 

Für Unternehmen bietet die Gemeinde Techentin ideale Bedingungen für eine Ansiedlung, aufgrund der gut ausgebauten Infrastruktur, den niedrigen Grundstückskosten und Mieten sowie einer flexibel arbeitenden Behörde. Eine wesentliche Aufgabe des Amtes Goldberg – Mildenitz ist es, ihren Amtsbereich und somit die Gemeinde Techentin, zu einem noch gewichtigerem Wohn- Urlaubs- und Wirtschaftsstandort zu entwickeln. Mit der Kraft eines funktionierenden Netzwerkes, erschließt das Amt Goldberg – Mildenitz durch Information und fachliche Beratung für Investoren und Existenzgründer das breite Spektrum an Fördermöglichkeiten der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Ausgezeichnete Infrastrukturbedingungen und gute Fördermöglichkeiten sind wichtige Voraussetzungen auch für die Ansiedlung ausländischer Investoren. Eine günstige Ausgangsposition auch für den Export bietet die Gemeinde Techentin durch die zentrale Lage. Das gut ausgebaute Verkehrswegenetz erlaubt einen schnellen Transport auf der Straße zu den Schienen, dem Wasser und zu den Flughäfen. Investoren und Existenzgründer werden vom Amt Goldberg – Mildenitz bei der Vorbereitung und Realisierung ihrer Projekte nach Kräften unterstützt.

Für die Unternehmen ist in der Gemeinde Techentin ein hoch qualifiziertes, motiviertes und flexibles Arbeitskräftepotential vorhanden.

Am Herzen liegt der Gemeinde Techentin ganz besonders der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen und baulichem Potential, die darauf aufbauende touristische Nutzung sowie die Einbeziehung von benachteiligten Menschen in das Leben der Gemeinde. So gestaltet die Gemeinde Techentin durch das ausgeprägte Vereins- und Gemeinschaftsleben auch in eigener Regie das gesellschaftliche, soziale und kulturelle Leben in der Gemeinde, welches ehrenamtlich getragen und in eigener Verantwortung umgesetzt wird.

 

 

Die Gemeinde Techentin lädt Sie zu einer unvergesslichen, beeindruckenden und romantischen Entdeckungsreise in und um die Gemeinde Techentin ein.

Im Amtsbereich des Amtes Goldberg – Mildenitz ist der Wasserreichtum einmalig, die Natur traumhaft und die Vergangenheit geheimnisvoll. Hier werden Sie die wahre Erholung finden, von der Sie lange etwas haben. Diese Erholung tut Körper, Geist und Seele gut. Sie bekommen hier die „echte Urlaubsqualität“ geboten, wie die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) mit Sitz in Frankfurt am Main schrieb. Die DZT ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands und weltweit präsent.

Erleben und genießen Sie Ihre Entdeckungsreise zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der Draisine, mit der Kutsche, mit dem Kanu, mit dem Boot oder mit dem Fahrgastschiff „MS Condor“. Erkundigen Sie sich nach den Erlebnis-, Eventangeboten. Sie können aktiv Ihre Freizeit gestalten und altes Brauchtum sowie traditionelles Handwerk hautnah miterleben. In den liebevoll restaurierten Hotels, Villen und Ferienwohnungen werden Sie verwöhnt. Im Schullandheim in der Naturkontaktstation „Langenhägener Seewiesen“ können Sie sogar mit (Schul-)Klassen oder im Familien- und Vereinskreis übernachten und abenteuerliche Tage erleben.

Ihre Wünsche werden in der Gemeinde Techentin erfüllt. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich verwöhnen. Sie werden sehen, dass die Gemeinde Techentin eine Gemeinde zum Leben und investieren ist.

Die Gemeinde Techentin freut sich auf Ihren Besuch.