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 Lange Straße 67  |   19399 Goldberg   | Tel.:  +49 (0) 38736 / 820-0  |   Fax:  +49 (0) 38736 / 820-36  |  

 
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Rundweg durch Goldberg

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Der Rundweg kann an beliebiger Stelle begonnen werden, folgen Sie einfach den Hinweisschildern. Unsere Beschreibung beginnt an der Draisinenhaltestelle in der Bahnhofstraße. Gegenüber der Haltestelle fällt ein Backsteingebäude auf. Es wurde 1889 als “Kaiserliches Postamt” erbaut. Bis heute wird es als Dienstgebäude der Deutschen Post genutzt. Schräg gegenüber steht das Denkmal zum Andenken an den Deutsch- Französischen Krieg 1870/71, es wurde am 10. Mai 1882 eingeweiht. Der Weg führt nun in die Lange Straße, die schon immer die Geschäftsstraße des Ortes war. Im Haus Nr. 116 lebte zeitweise der bekannte Dichter JOHN BRINCKMAN. Die erste Seitenstraße rechts ist die Wallstraße, ihr folgen wir. Auf dem Weg kommen wir an der heutigen katholischen Kirche vorbei, die 1845 von der jüdischen Gemeinde als Synagoge erbaut wurde. Am Schützenplatz angekommen, machen wir einen Abstecher über die Heinrich-Eingrieber-Straße in die Jungfernstraße. Die meisten Gebäude in dieser Straße sind in der Zeit von 1830 bis 1840 entstanden. Zu dieser Zeit war Goldberg auf Grund des Stahlbades, das sich in der Langen Straße befand, ein beliebter Kurort. Über die Mittelstraße gelangen wir wieder auf den Schützenplatz. Hier befindet sich die 1906 erbaute Schule, in der bis zum heutigen Tag unterrichtet wird. Den Platz säumen alte und neue Gebäude. Die ältesten Gebäude dürften die Häuser Nr. 3 und 5 sein, die bereits vor bzw. um 1825 errichtet wurden. Vorbei an der Schule gelangen wir über die Schulstraße bis zum kleinen Park der Stadt. Im Park steht die Bronzestatue “Trauernde” des Plauer Bildhauers PROF. WILHELM WANDSCHNEIDER. Nach einem kurzen Spaziergang im Park führt der Rundweg links weiter in die Parkstraße. Rechts sehen wir das 1935 als Turnhalle und Jugendherberge erbaute Gebäude, dahinter liegt der alte Sportplatz. Nach einem kleinen Anstieg stehen wir vor einem geschichtsträchtigen Platz von Goldberg. Hier befindet sich das ehemalige Amtsgericht. Die Gebäude auf dieser Anhöhe wurden mehrfach neu- bzw. umgebaut, sie hatten aber immer amtliche oder hoheitliche Funktionen. Unser Weg führt uns weiter zur Mildenitz und zu der ehemaligen Wassermühle. In dem aus dem 18. Jh. stammenden Gebäude befindet sich seit den 1960er Jahren ein Museum. Nutzen Sie die Gelegenheit, hier Weiteres über die Geschichte der Stadt Goldberg und ihrer Umgebung zu erfahren. Auf dem Museumsgelände finden Sie auch die Touristinformation. Hier hilft man Ihnen gern weiter mit Auskünften zu Ausflugs- und Wandermöglichkeiten, mit Karten, Informationsmaterial und einer Zimmervermittlung. Wir kehren zu unserem Rundweg zurück. Jetzt geht es an der Mildenitz entlang. Gleich hinter der Brücke steht das 1902 errichtete ehemalige Spritzenhaus der Goldberger Feuerwehr. Wir überqueren die Lange Straße und kommen zur Fritz-Reuter-Straße, hier halten wir uns links. Auf der rechten Straßenseite stehen kleine Häuser, sie wurden 1941 als Holzhäuser für Bombengeschädigte aus Hamburg erbaut. Der Wegweisung folgend, gelangen wir auf den Kirchplatz, der von der evangelischen Kirche dominiert wird. Sie ist das älteste Gebäude der Stadt und wurde im frühen 14. Jh. im gotischen Stil erbaut. 1643 brannte die Kirche nach einem Blitzschlag völlig aus, wurde aber mit den alten Steinen wieder aufgebaut. Gegenüber der Kirche steht das 1782 erbaute Pfarrhaus, es wird bis heute als Dienst- und Wohngebäude des Pastors genutzt. Die Kirchenstraße führt um den Kirchberg herum, an dessen Mauer eine botanische Besonderheit steht. Fast unscheinbar schmiegt sich eine Steinweichsel (Prunus mahalab) an den Kirchberg, sie wurde bereits 1938 zum Naturdenkmal erklärt. Der Kirchenstraße folgend gelangen wir auf die Lange Straße und halten uns rechts. Nach wenigen Schritten stehen wir vor dem 1832 fertiggestellten Rathaus, das bis heute als solches genutzt wird. 1853 wurde der Turm mit Uhr ergänzt. Vorbei an weiteren alten Gebäuden gelangen wir an die Kampstraße. Sie führt uns auf einen Teil der alten Promenade, die im Zusammenhang mit dem Stahlbad für die Kurgäste angelegt wurde. Im hinteren Teil der Kampstraße befand sich der ehemalige Kurgarten des Stahlbads. Auf dem Hofgelände sind noch die als Allee gepflanzten Linden zu erkennen. Auf der rechten Straßenseite fallen weiße Villen auf. Sie wurden zu Beginn des 20. Jh. mit Ziegeln aus dem Goldberger Hartziegelwerk erbaut. Am Ende der Straße kommen wir in die Bahnhofstraße. In rechter Richtung gelangen wir zum ehemaligen Sägewerk. Hier kann man die alte Dampfmaschine des Sägewerks besichtigen. Schlagen wir die linke Richtung ein, gelangen wir an den Ausgangspunkt unseres Rundgangs zurück. Achten Sie bitte auf die Storchennester, die sich linkerhand auf dem Gärtnereigelände befinden.