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Mildenitzer Danzlüd
Malchow-Wendisch Waren e.V.

Vorschaubild

Ulrich Kubowicz

Hauptstr. 22
19399 Goldberg OT Wendisch Waren

Telefon (038736) 40330
Telefax (038736) 40330

Vorstellungsbild

 

Birgit Grapenthin

Biestorfer Weg 30
17213 Malchow

 

Telefon (039932) 14851

 

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Mitglied im Landesheimatverband M/V und im Tanzverband M/V

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 Zur Geschichte

 

Im Oktober 1994 riefen Mitglieder des Fremdenverkehrsvereins „Schwinzer Heide“ in 19399 Goldberg [Amt Goldberg – Mildenitz] zur Gründung einer Volkstanzgruppe auf. So enstanden die „Mildenitz Danzlüd“, zu denen heute 17 Tänzerinnen und 10 Tänzer aus der Region des Naturparkes Nossentiner / Schwinzer Heide zwischen Malchow und Goldberg gehören.

Sie zeichnen sich durch Freude am Tanzen und Interesse an der Pflege norddeutscher Tänze aus.

Anliegen der wöchentlichen Probenabende ist es, Programme für die Menschen unserer mecklenburgischen Heimat und ihre Gäste vorzubereiten. Dazu gehören auch Rezitationen in plattdeutscher Sprache.

Inzwischen erlernte die Gruppe über 53 Tänze, insbesondere aus Mecklenburg und Pommern. Als Beispiel seien der Mecklenburger und der Kolberger Kegel, der Sniederdanz, die Schöne Wulka, der Belgarder und der Wolgaster genannt. Aber auch aus anderen deutschen Ländern und dem Ausland werden Volkstänze getanzt.

Als besondere Höhepunkte werden die Teilnahme am Tanzfestival in Taiwan, Brasilien, Schweden und Dänemark in Zusammenarbeit mit dem Tanzverband und dem Heimatverband in Erinnerung bleiben. Die Auftritte erfolgen in verschiedenen Kostümen und in der Schweriner Festtagstracht.

‚Wie sagt man?’ Tanzen erhält jung und macht schön!

So soll es bleiben.

 

Die Trachten der Frauen
 

 Die Frauen tragen weiße Leinenblusen mit Trompetenärmeln. Der weite Halsausschnitt wird mit einer Kordel zusammengezogen. Auf das Flohfester, wie es früher üblich war, wurde verzichtet. In der Handweberei auf Rügen wurde der Stoff für die Röcke, bunt gestreifter Warp, gefertigt. 3,50 m gehören zu einem Rock, den am unteren Rand ein Samtstreifen ziert. Die Breite des Streifens gab über die Höhe der Mitgift bei den jungen Mädchen Auskunft. Über der Bluse tragen die Frauen ein ärmelloses Samtmieder in schwarz, Bostliev genannt. Ein bunt besticktes Schultertuch wird mit einer Brosche befestigt. In unserer Gruppe stehen sie in weiß und schwarz zur Verfügung. Selbstverständlich gehören auch weiße Schürzen mit Stickerein und Spitze zur Festtagstracht. Den Kopf krönt die Blankmütz, eine Kappe mit Spitze, Perlen, Gold- und Silberlitze und Pailletten geschmückt. Mehrere Unterröcke, weiße Strümpfe und Spangenschuhe sind traditionell dabei.

 

Die Trachten der Männer

 

Die Schweriner Festtagstracht wurde in den Bauerndörfern und den Ackerbürgerstädten Mecklenburg Schwerin weitverbreitet getragen. Im 19. Jahrhundert entstanden, wurde sie auch noch im 20. Jahrhundert angelegt. Die Männer waren mit weißen Leinenhemden mit oder ohne Kragen bekleidet. Dazu trugen sie häufig schwarze bestickte Tücher mit Blumenmotiven. Über dem Hemd trug man eine Wamsweste als Ein- oder Zweireiher. Diese Westen waren sehr kurz, sie reichten nur bis 2 Finger breit über die Hüfte. Stiefel waren für diesen Landstrich nicht üblich. Zu Kniebundhosen in schwarz, die mit einer Büchsenklapp versehen waren, gehörten weiße Strümpfe und Schnallenschuhe. Auch die Männer waren wohl behütet. Sie trugen schwarze flache Hüte mit farbigem Band und farbigem Rand. Meistens wurde im Winter ein knopfloser Kittel oder eine Joppe angezogen.

 

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Tanzen erhält jung und macht schön!

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